Scansano

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Führer durch das Territorium – Wein-Museum – Archäologisches Museum

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  • Autore: Herausgeber
  • Anno: 2001
  • Formato: 14 x 21,5 cm.
  • Pagine: 144 S., Abb.
  • ISBN: 88-7145-172-65

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Dieser Führer begleitet durch die beiden Museen, die sich im “Palazzo Pretorio” in Scansano befinden, und will auch zu Ausflügen in die Hügel der Umgebung anregen, die sich zwischen den Tälern der Flüsse Albegna und Ombrone im Anschluß an die westlichen Abhänge des Monte Amiata erheben. Der erste Teil des Führers ist daher dem Besuch des Gemeindegebiets gewidmet, wo der Besucher auf geschichtlich und künstlerisch interessante Orte des Mittelalters und der Neuzeit trifft sowie auch auf die archäologischen Stätten, die in den nachfolgenden Seiten über das Archäologiemuseum genauer beschrieben werden.

Der Rest des Führers widmet sich dem Wein-Museum (“Museum des Rebstocks und des Weins”) und dem Archäologischen Museum, die beide innerhalb des Palazzo Pretorio eingerichtet wurden, einem hübschen Gebäude mit Ursprüngen aus dem 15. Jahrhundert, das kürzlich restauriert wurde. Die Museen sind räumlich getrennt, haben jedoch viele Gemeinsamkeiten und Wechselbeziehungen. Der Weinanbau hat seit der Antike und bis heute die Landschaft diesen Teils der Maremma stark geprägt und ist nun dabei, zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige zu werden. Im Wein-Museum wird zusammenhängend die Geschichte der mit dem Gütesiegel “DOC” ausgezeichneten Weine der südlichen Toskana dargestellt: Ansonica-Costa dell’Argentario, Bianco di Pitigliano, Capalbio, Morellino di Scansano, Parrina, Sovana.

Das Archäologische Museum stellt die Geschichte der menschlichen Besiedelung im mittleren Tal des Albegna dar, wie sie an den Zeugnissen abzulesen ist, die einige zufällige Funde sowie insbesondere die systematischen Forschungen der letzten 30 Jahre – seitens des Archäologischen Landeskonservators der Toskana, der Gemeinde Scansano, der Universitäten von Siena und Pisa sowie der Universität Santa Barbara/ Kalifornien – ans Tageslicht gebracht haben.

Im Laufe der verschiedenen Epochen hat der Mensch auf die ihn umgebende Landschaft eingewirkt und dabei Spuren hinterlassen, die oft die einzigen Zeugnisse für die Rekonstruktion seiner Lebensweisen sind. Von den noch nicht eigentlich menschlichen Über­ resten des sogenannten Hominide von Baccinello ausgehend, führt der Rundgang von der Vor- und Frühgeschichte (die ausführlich im Museum von Manciano behandelt wird) zu den konsistenteren Zeugnissen der Etruskerzeit, also den archaischen Siedlungen und dem befestigten Dorf von Ghiaccio Forte aus hellenistischer Zeit. Mit der Eroberung durch die Römer werden die fruchtbaren Hügel längs des Albegna mehrmals kolonisiert und ein dichtes Netz von Gehöften wird zur Heimat der neuen Bewohner. Später kommen luxuriöse Villen hinzu – wie z.B. jene, die in Aia Nuova ausgegraben wurde. Während der Spätantike ist die Gegend überwiegend entvölkert und nur wenige Siedler bewohnen die Überreste einiger Villen, bevor dann die Errichtung von Burgen und Kastellen zu neuer Besiedelung führt.

Das Archäologiemuseum stellt auch einige bislang nicht veröffentlichte Ergebnisse und Materialien aus, die aus den Forschungen hervorgegangen sind, die in den letzten zwei Jahren in Ghiaccio Forte und dem Gemeindegebiet von Scansano durchgeführt wurden.

Der Führer richtet sich an alle Besucher und bedient sich daher einer verständlichen Sprache ohne komplizierte Fachbegriffe, wobei dennoch nicht auf eine wissenschaftlich begründete Darstellung verzichtet wird. Sofern weiteres Interesse an den behandelten Themen besteht, kann dies mit Hilfe der [überwiegend italienischen] Literaturhinweise vertieft werden. (m.f.)

  • Autore Herausgeber
  • Anno 2001
  • Formato 14 x 21,5 cm.
  • Pagine 144 S., Abb.
  • ISBN 88-7145-172-65

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